
Unser Angebot
Unsere Anpassungsmaßnahmen entsprechen den Vorgaben des PflBG
Anpassungslehrgang
Kommunikationsmodul
Leichte Sprache

Anpassungslehrgang
Der Anpassungslehrgang dient der Schließung festgestellter Qualifikationsunterschiede zwischen ausländischer Ausbildung und deutschen Standards in der Pflegeausbildung.
Er kombiniert theoretische Wissensvermittlung mit praktischen Phasen, um die formale Gleichwertigkeit effizient zu erreichen und eine fundierte Basis für die Berufsausübung zu schaffen. Der Lehrgang schließt mit einem 40 bis 60-minütigen mündlichen Abschlussgespräch.
Der Anpassungslehrgang setzt sich aus 5 Modulen zusammen:

Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren (56 UE)
Beispiele: Pflegeplanung, Pflegedokumentation, Fallbeispiele
1. Pflegeprozesse und Pflegediagnostik (56 UE)

Kommunikation und Beratung personen- und situationsbezogen gestalten (48 UE)
Beispiele: Kommunikationstheorien, Anleitungsgespräche, Gesprächsführung
2. Kommunikation und Beratung (48 UE)


Intra- und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen systemischen Kontexten verantwortlich gestalten bzw. mitgestalten (40 UE)
Beispiele: Patientenübergaben, Delegation, Konfliktmanagement
3. Intra- und interprofessionelles Handeln (40 UE)

Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und begründen (32 UE)
Beispiele: Evidenzbasierte Pflege, Expertenstandards, MD
2. Gesetze, Verordnungen und ethischen Leitlinien (32 UE)

Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen reflektieren und begründen (24 UE)
Beispiele: Berufsverständnis, Ethische Leitprinzipien, Pflegemodelle
5. Wissenschaftliche Erkenntnissen und berufsethische Werthaltungen (24 UE)
Unser Ansatz
Mündliches Abschlussgespräch erfolgt intern
Unterrichtsmaterialien in leichter Sprache
Unterstützendes Kommunikationsmodul
AZAV-Zertifizierung
Aufbau & Ablauf
Kursvariante A: 200 Unterrichtseinheiten (UE)
5 Module, flexibler Einstieg möglich
1 Präsenztag pro Woche á 8 UE
Anerkennung zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann

Kommunikationsmodul
In der Pflege ist Sprache kein Beiwerk, sondern ein unverzichtbares Werkzeug im Berufsalltag. Trotzdem werden fachliche Inhalte und Sprachförderung oft getrennt vermittelt – und genau das führt häufig zu Unsicherheiten.
Unser Kommunikationsmodul geht einen anderen Weg: Es verzahnt fachliches Lernen und sprachliche Entwicklung so, dass beides ineinandergreift. Die Teilnehmenden wenden das Gelernte direkt im Kontext an, gewinnen Sicherheit und sind dadurch besser auf Prüfungen und ihren späteren Beruf vorbereitet.
Das Kommunikationsmodul setzt sich aus 6 Modulen zusammen:


Einführung in die pflegerische Fachsprache sowie in die grundlegende Terminologie, die für den sicheren und professionellen Umgang im pflegerischen Berufsalltag erforderlich ist
1. Einführung in die pflegerische Fachsprache


Intra- und interprofessionelle Kommunikation, wie strukturierte Übergaben und ein professioneller kollegialer Austausch im pflegerischen Arbeitsalltag
2. Intra- und interprofessionelle Kommunikation


Professionelle Dokumentation, wie das verständliche und fachlich korrekte Verfassen von Pflegeberichten in der pflegerischen Praxis
3. Professionelle Dokumentation, wie das Verfassen von Pflegeberichten


Informieren, Anleiten und Beraten von Patientinnen, Patienten sowie An- und Zugehörigen in unterschiedlichen Pflegesituationen
4. Informieren, Anleiten und Beraten von Patientinnen


Pflegerisches Handeln fachlich begründen und sicher argumentieren im professionellen Pflegekontext unter Berücksichtigung pflegerischer Standards und Fachkenntnisse
5. Pflegerisches Handeln fachlich begründen und sicher argumentieren


Interkulturelle Kommunikation im sensiblen und respektvollen Pflegekontext im Umgang mit unterschiedlichen kulturellen und sozialen Hintergründen
6. Interkulturelle Kommunikation im sensiblen und respektvollen Pflegekontext
Unser Ansatz
Praxisorientiertes Kommunikationstraining
Gezielte Vorbereitung auf Prüfungen und den Berufsalltag
Schneller Transfer des Gelernten in die Pflegepraxis
AZAV-Zertifizierung
Aufbau & Ablauf
192 Unterrichtseinheiten
6 Themenblöcke, flexibler Einstieg möglich
1 Präsenztag pro Woche á 8 UE
Abschluss mit mündlicher Fallpräsentation
Leichte Sprache
Viele klassische Lehrbücher und Materialien erschweren den Zugang zum Fachwissen, statt ihn zu erleichtern. Komplexe Satzstrukturen werden schnell zur Hürde – gerade auf dem Weg zur beruflichen Anerkennung.
Deshalb gestalten wir unsere Inhalte nach der DIN SPEC 33429 „Empfehlungen für Deutsche Leichte Sprache“. So entsteht Klarheit im Lernen, ohne den fachlichen Anspruch zu verlieren.
Leichte Sprache dient uns dabei als Brücke: Sie ermöglicht Verstehen und sicheres Lernen mit dem klaren Ziel, die Fachsprache souverän zu beherrschen.
Unsere Materialien, die wir den Teilnehmenden zur Verfügung stellen, erfüllen die Empfehlungen der DIN SPEC 33429, geprüft durch die Verso Dresden gGmbH:
Einblick in unsere Arbeit:

Lehrbuchtext:
Mit dem Erhalt und der Förderung der Aktivität älterer Menschen wird deren Selbstständigkeit gefördert; es wird Abbauprozessen (z. B. Sarkopenie) vorgebeugt und gleichzeitig die geistige Fitness angeregt.
So trägt körperliche Aktivität wesentlich zu gesundem Altern bei. Dabei kann jede Art der körperlichen Aktivität unterstützend wirken, z. B. Seniorengymnastik, Wassergymnastik, Seniorentanz, Sitztanz oder Yoga, aber ebenso vermeintlich profane Dinge wie Treppensteigen oder ein Spaziergang.
(Quelle: Pflege Heute, Elsevier, 2023, Kap. 19.3.1 „Körperliche Aktivierung“)
Leichte Sprache:
Bewegung ist wichtig für ältere Menschen. Sie hilft, dass sie selbstständig bleiben.
Bewegung kann den Abbau von Muskeln verhindern, zum Beispiel eine Sarkopenie. Außerdem wird die geistige Fitness gefördert. Darum trägt körperliche Aktivität zu gesundem Altern bei.
Es gibt viele Arten von Bewegung, zum Beispiel Seniorengymnastik, Wassergymnastik, Seniorentanz, Sitztanz oder Yoga. Auch einfache Dinge im Alltag helfen, zum Beispiel Treppensteigen oder ein Spaziergang.